Das Rückenmark von Neugeborenen lässt sich mit Ultraschall hervorragend darstellen. Der Grund dafür ist, dass die Wirbelbögen in den ersten Lebenswochen noch nicht vollständig verknöchert sind. Dadurch entsteht ein „Fenster“, durch das die Strukturen des Rückenmarks klar sichtbar gemacht werden können.

Bereits nach wenigen Wochen bis Monaten schließen sich die Wirbelbögen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Ultraschalluntersuchung nicht mehr ausreichend möglich, sodass auf andere bildgebende Verfahren wie die Kernspintomografie (MRT) zurückgegriffen werden muss.

Der große Vorteil des Ultraschalls liegt darin, dass Fehlbildungen des Rückenmarks frühzeitig, strahlenfrei und ohne Sedierung erkannt werden können. Deshalb sollte die Untersuchung möglichst früh erfolgen.

Empfohlen ist der Ultraschall insbesondere bei Neugeborenen, die im Bereich der Lendenwirbelsäule Auffälligkeiten zeigen – etwa Schwellungen, Hautveränderungen oder ungewöhnliche Hautmale.

wirbelsaure

Normalbefund : Conus medullaris

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