Die Ultraschalluntersuchung der Knochen (Fraktursonographie) ist bei Kindern eine wertvolle Methode zur Abklärung von Knochenverletzungen. 

Ein großer Vorteil ist, dass die Untersuchung strahlenfrei, schmerzarm und ohne Sedierung durchgeführt werden kann. Damit ist sie besonders schonend für junge Patientinnen und Patienten.

Die Fraktursonographie eignet sich vor allem bei:

  • Verdacht auf Knochenbrüche im Bereich der langen Röhrenknochen (z. B. Unterarm, Schienbein)
  • Gelenknahen Verletzungen
  • Frakruren der Schädelkalotte
  • der Abklärung von Verletzungen, bei denen eine Röntgenaufnahme vermieden oder ergänzt werden soll

Nicht alle Frakturen können allein durch Ultraschall sicher diagnostiziert werden. In manchen Fällen ist daher eine ergänzende Röntgenaufnahme erforderlich. Dennoch trägt die Fraktursonographie wesentlich dazu bei, die Zahl unnötiger Röntgenuntersuchungen zu reduzieren.

schadelfraktur

Schädelfraktur beim  Kleinkind mit Stufe und Frakturhämatom

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